Alle Gebühren, die ich kennen sollte

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  • #544

    nemack
    Teilnehmer

    Mein heutiger Beitrag bzw. meine Frage würde wie schon häufiger ebenso in die Rubrik Grundlagen wie hierher passen. Da ich aber von gewissen Unterschieden bei den Antworten mit Blick auf verschiedene Broker rechne, habe ich mich für diesen Platz entschieden. Mich würde eine Zusammenfassung aller denkbaren Kosten und Gebühren interessieren. Ich entdecke immer wieder mal neue Informationen, die ich bisher nicht kannte und wüsste deshalb nun gerne von euch: Welche Gebühren (und mögliche Nebenkosten) sollte ich denn nun im Hinblick auf meine spätere Rendite insgesamt kennen? Spreads sind mir ein Begriff, was sollte ich noch berücksichtigen?

    #545

    ProTrader
    Teilnehmer

    Die Frage ist absolut berechtigt und hat mich am Anfang meiner „Karriere“ auch immer wieder beschäftigt. Zumal eben nicht jeder Broker direkt auf seiner Webseite Rede und Antwort zum Gebührenthema steht. Im ersten Schritt solltest du hinterfragen (solltest du gerade nach einem neuen Broker suchen!), welche von dir schon genannten Spreads in Rechnung gestellt werden. Weitere mögliche Kostenfaktoren sind Kommissionen und etwaige Börsenentgelte, die eventuell ergänzend berechnet werden. Erkennen wirst du, dass die Werte je nach Handelsvolumen und Volatilität bei verschiedenen Assets deutlich varrieren können.

    Bei CFDs auf Aktien können außerdem Ordergebühren anfallen. Bei den besagten Spreads sollte außerdem gesichert sein, dass diese „börsenecht“ kalkuliert weden. Hier geht es um eine 1:1 Abbildung der Bedingungen an der Börse, an der die Basiswerte original gehandelt werden! Da du Differenzkontrakte meist auf Kreditbasis finanzierst, musst du immer an die Höhe der Finanzierungskosten denken.

    Ausgangspunkt ist hier die Margin, die Grundlage deiner Trades ist. Diese Entgelte spiegeln meist den aktuellen Leitzins, wobei entscheidend ist, ob du long oder short tradest. Bei Shortpositionen existiert ein zinslicher Abzug, während bei Longpositionen bei längeren Haltezeiten ein Zins-Aufschlag zugrundegelegt wird.

    #848

    Einstein
    Teilnehmer

    Das Thema habe ich ja ganz überlesen. vielleicht kann ich dir trotzdem noch helfen!? Die wichtigste Fakten hat ProTrader schon zusammengefasst. Nicht vergessen sollten gerade Einsteiger vor allem Kosten für den Zahlungsverkehr und den Service. Klingt vielleicht komisch, ist aber wirklich wichtig. Kommissionen, Provisionen, andere Börsenentgelte und Spreads sind natürlich ein relevanter Aspekt. Wenn du dein Konto eröffnest, solltest du vorab aber wissen, ob Einzahlungen (meist sind sie kostenlos) oder Abhebungen vom Konto zu Kosten führen.

    Auszahlungen vom Handelskonto können durchaus bei 20 Euro und mehr pro Transaktion liegen. Nimmt man jetzt einmal eine Ersteinlage von 100 Euro, wie sie bei vielen Brokern verlangt wird, sind solche bei frühzeitiger Kontolöschung relativ unangenehm. Auch Banken, Kreditkartengesellschaften oder Online-Dienste wie PayPal und Skrill erheben teilweise Entgelte für Zahlungen. Es ist also nicht allein der eigentliche Handel, mit dem man sich als Neukunden auskennen sollte. für eine längere Inaktivität berechnet mancher Anbieter im Übrigen ebenfalls Gebühren!

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