Antwort auf: Alle Gebühren, die ich kennen sollte

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#545

ProTrader
Teilnehmer

Die Frage ist absolut berechtigt und hat mich am Anfang meiner „Karriere“ auch immer wieder beschäftigt. Zumal eben nicht jeder Broker direkt auf seiner Webseite Rede und Antwort zum Gebührenthema steht. Im ersten Schritt solltest du hinterfragen (solltest du gerade nach einem neuen Broker suchen!), welche von dir schon genannten Spreads in Rechnung gestellt werden. Weitere mögliche Kostenfaktoren sind Kommissionen und etwaige Börsenentgelte, die eventuell ergänzend berechnet werden. Erkennen wirst du, dass die Werte je nach Handelsvolumen und Volatilität bei verschiedenen Assets deutlich varrieren können.

Bei CFDs auf Aktien können außerdem Ordergebühren anfallen. Bei den besagten Spreads sollte außerdem gesichert sein, dass diese „börsenecht“ kalkuliert weden. Hier geht es um eine 1:1 Abbildung der Bedingungen an der Börse, an der die Basiswerte original gehandelt werden! Da du Differenzkontrakte meist auf Kreditbasis finanzierst, musst du immer an die Höhe der Finanzierungskosten denken.

Ausgangspunkt ist hier die Margin, die Grundlage deiner Trades ist. Diese Entgelte spiegeln meist den aktuellen Leitzins, wobei entscheidend ist, ob du long oder short tradest. Bei Shortpositionen existiert ein zinslicher Abzug, während bei Longpositionen bei längeren Haltezeiten ein Zins-Aufschlag zugrundegelegt wird.