Stopps & Limits ausreichend für automatischen Handel?

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  • #764

    Lambert
    Teilnehmer

    Ich hatte vor einiger Zeit schon einmal das Thema automatisches Trading auf die Tagesordnung gesetzt. Ich habe zwar verstanden, dass sich die Modelle durchaus für Trader eignen, die nicht unentwegt um ihre laufenden Positionen kümmern möchten oder können, weil aus beruflichen Gründen vielleicht die Zeit fehlt. Nun stellte sich mir die Frage: Ist nicht eigentlich das Einrichten von Stopps und Limits bereits eine Art automatisierter Handel mit Differenzkontrakten? Oder versteh ich da irgendwas mal wieder komplett falsch? Mein Broker verzichtet nämlich ansonsten auf ein Angebot fürs Automatik-Trading, Orderzusätze aber gibt’s durchaus einige.

    #765

    nemack
    Teilnehmer

    Aus meinem Blickwinkel heraus ist diese Einschätzung zumindest nicht vollkommen verkehrt, aber es ist eben auch nur die halbe Wahrheit. Tatsächlich helfen dir Stopps, Limits oder andere Orderzusätze dabei, deine Ziele beim Trading halbwegs genau zu definieren. Allerdings wird von vielen Brokern leider nicht garantiert, dass diese Kursmarken bei einer Ausführung, sobald die Kurse erreicht wurden, auch wirklich realisiert werden können. In sehr volatilen Zeiten kann es zu Abweichungen kommen. Ein automatisches Handelssystem erlaubt dir außerdem in aller Regel auch Maßnahmen, die über das Installieren von Stopps und Limits hinaus gehen.

    Zum Beispiel kannst du meist sehr genau einstellen, welche Handelsstrategie zu bevorzugst. Wobei ich mit den Systemen etlicher CFD Broker nicht unbedingt überzeugende Ergebnisse realisiert habe. Besser fand und finde ich nach wie vor Software-Angebote wie den MetaTrader, mit dem ich ebenfalls automatisiert traden kann. Logischerweise musst du vorab prüfen, ob eine Handelssoftware mit der Plattform deines Brokers kompatibel ist. Im Falle des MT4/MT5 dürfte dies aber eigentlich nirgendwo zu einem Problem werden. Versuch macht klug!

    #794

    Einstein
    Teilnehmer

    Ihr habt selbstverständlich beide recht. Vor allem als Anfänger startet man natürlich zum einen mit der klassischen Market Order und wagt sich dann im zweiten Schritt an das Ausprobieren von Stopp- und Limit-Orders, wobei ich an dieser Stelle dann doch nochmals kurz darauf hinweisen, dass man bei guten Brokern aus einer Reihe verschiedener solcher Orderarten bzw-. -zusätze wählen kann. So stellt sich dann abermals die Frage, welche Varianten zunächst getestet werden sollten. Gar nicht so einfach, wenn ich mich mal kurz an meine ersten Versuche erinnere. Das Gute aber: Die Einarbeitung gelingt recht gut und viele Ratgeber bieten Tradern ja ausführliche Erklärungen zur Funktionsweise der verschiedenen Orderarten.

    Der schlimme Sprung ins kalte Wasser bleibt einem Händler meist erspart. Zur Sicherheit aber empfiehlt sich der Einsatz eines Demokontos sowie die Nutzung zusätzlicher Ratgeber zum CFD Handel. Betont sei hier, dass Ratgeber objektiv gestaltet sein sollten. Die Interessen eines Brokers und anderer Anbieter sollte dabei außen vor bleiben. Zumindest bei seriösen Dienstleistern. Insgesamt jedenfalls kann man mit Limits und Stopps schon eine ganze Menge anfangen, um Gewinne abzusichern oder eine Verlustabsicherung zu planen.

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